Salon 21 | 1/3 Wohnbedarf | Arne Schmitt

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Salon 21 | 1/3 Wohnbedarf | Zum Verhältnis von kulturellem und ökonomischem Kapital (eine Miniatur) | Arne Schmitt

23. Oktober – 13. November 2021
Eröffnung:
Samstag, 23. Oktober 2021, 16 Uhr

Ausstellung und Bar:
Samstage 23. Oktober, 6. und 13. November, 16–20 Uhr

Gespräch mit Irina Davidovici (gta Archiv, ETH Zürich):
Samstag, 6. November, 2021, 17 Uhr
Das Gespräch findet in Englisch statt.

Welche Implikationen für das individuelle, wie gesellschaftliche Leben, ergeben sich aus Mobiliar und architektonischem Rahmen? Welche Rollen fallen Architekt*innen, Designer*innen und Nutzer*innen zu in der Ausgestaltung einer neuen Gesellschaft und konkret ihrer Wohnkultur? Ausgehend von Archivrecherchen zur Werkbundsiedlung Neubühl zeigt Arne Schmitt eine neue Videoarbeit, die sich mit der Bedeutung von Wohnungseinrichtungen und ihrer Rolle bei der Verbreitung der klassischen Moderne in der Schweiz beschäftigt. 

Im Zentrum von Arne Schmitts (*1984) fotografischen Arbeiten steht die historisch fundierte Betrachtung von Architektur und Städtebau der europäischen Nachkriegszeit aus heutiger Sicht. Schmitt seziert zufällig oder gezielt aufgesuchte urbane Räume genauso wie historisches Material. Dabei nimmt Arne Schmitt die oft utopisch formulierten Ansätze der Avantgarden nach ausführlichem Quellenstudium beim Wort, untersucht die Kontexte ihrer Entstehung und stellt die zu Architektur gewordenen Lösungsansätze mit nüchtern-sachlichen Aufnahmen und fotografischen Beobachtungen zur Diskussion. Seine Arbeiten wurden 2013 mit dem Wüstenrot-Preis ausgezeichnet, einem der wichtigsten Preise für Dokumentarfotografie. 2016 war er Karl Schmidt-Rottluff-Stipendiat, 2018 gewann er den Kunstpreis der Böttcherstraße in Bremen. Schmitt lebt und arbeitet in Zürich und Köln.

Das Covid-Zertifikat ist obligatorisch.
Die Ausstellungsreihe wird unterstützt von der Stiftung Erna und Curt Burgauer und der Volkart Stiftung.

Dreiteilige Ausstellungsreihe im Experimenthaus Neubühl, kuratiert von Jürgen Beck und Susanne Hefti

Im Zuge der globalen Pandemie erschien der zumeist letzte verbleibende Rückzugsort – die Wohnung – wie kaum zuvor im Zentrum persönlicher und gesellschaftlicher Aufmerksamkeit. Quadratmeter, Raumaufteilung und Dichte – die Umstände und Bedingungen des Wohnens beschäftigten nicht nur uns selbst, sondern wurden auch Teil eines regen öffentlichen Diskurses. Unsere, Susanne Heftis und Jürgen Becks, individuelle künstlerische Praxis beschäftigt sich seit Langem mit den ästhetischen und politischen Implikationen des sozialen Raums und damit auch des Wohnens. Auf Basis dieses gemeinsamen Interesses und als Reaktion auf die veränderten Lebensbedingungen der jüngsten Gegenwart, zeigen wir eine Ausstellungsreihe, die sich selbst wiederum mit dem Thema des „Dwellings“, des Wohnens im erweiterten sozialen und architektonischen Kontext beschäftigten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den Medien Fotografie und Video.

> Flyer (download)
> Trailer (vimeo)

Bild: Arne Schmitt | Jürgen Beck

Save the dates:

2/3 Filmscreening: Wohnfühlwelten
Kuratiert von Aline Juchler (Kurzfilmtage Winterthur, Pro Helvetia)
4. Dezember 2021
Screeningzeiten und Bar:
16 Uhr und 19 Uhr

3/3 Ausstellung: Typ und Reihe 
Jürgen Beck und Susanne Hefti
8. Januar – 22. Januar 2022
Vernissage: 8. Januar, 16 Uhr
Ausstellung und Bar:
Samstage 8., 15. und 22. Januar,
16 – 20 Uhr


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