5D TV

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Bericht, Fritz/Page/Rösch, Salon

Beim dritten Salon von Marie Page, Luca Rösch und Maximilian Fritz rückten die Bewohner des Experimenthauses das ansonsten private Schlafzimmer in den Mittelpunkt des Geschehens. Anstatt der üblichen Möblierung mit Bett, Nachttischchen und Schrank erwartete die Besucher ein leer geräumtes Zimmer und in dessen Mitte die begehbare «Fern-Seh-Installation».

Mit zwei Beamern wurde eine Tanz-Performance auf einen simplen Käfig aus chicken wire projiziert. Die Durchlässigkeit des Materials und die Setzung im Zimmer vervielfachten die Projektion und liessen das Zimmer zur Bühne werden.

Die Installation thematisierte den Einzug des Fernsehers oder aktuell der sozialen Medien, in diesem Sinne das Fenster zur Welt, in den privatesten Raum des Hauses.

Im Wohnzimmer blieb genügend Zeit und Raum beim Apéro einige interessante und anregende Gespräche zu führen oder über den Livestream die Installation im Schlafzimmer zu beobachten. Bis zur späten Stunde kamen Neugierige und tauchten in die magische Stimmung des Schlafzimmers ein.

Zudem bot sich dem SWB im Rahmen des Salons die Möglichkeit sein neuestes Projekt «swb achtung: nachkriegsmoderne», eine interaktive Webplattform zum jüngsten architektonischen Erbe der Schweiz, vorzustellen.

Alles ist bereit für den Aufmarsch des Publikums. Das Buffet mit dem auf die Tapete projizierten Livestream aus dem oberen Stock.

Auch noch ein Bild…..

Michael Hanak nutzt die Gelegenheit und stellt das neue Projekt des Zürcher Werkbunds vor. swb achtung: nachkriegsmoderne ist eine interaktive Webplattform, die das jüngste architektonische Erbe thematisiert.

Marie, Luca und Max sprechen über ihre mindestens fünfdimensionale Fern-Seh-Installation.

Der Salon lockt viel Publikum an: Das Haus ist pumpenvoll.

Das Antrittspodest auf dem Weg zum Elternschlafzimmer mit der Fern-Seh-Installation.

Der Treppenraum ist in ein magisches Licht getaucht.

Die begehbare „Fern-Seh-Installation“ im Elternschlafzimmer.

Das Programm wird auf einen Käfig aus chicken wire projiziert, der sich in der Mitte des Raums befindet.

5D TV heisst auch basteln: Max justiert einen der beiden Beamer.

Kontakte werden geknüpft, sogar der Vorplatz vor dem Badezimmer wird zum sozialen Raum.

Ein Happening in der Stube: anregende Gespräche in entspannter Stimmung.

Nachhaltigkeit: Der moderne, bald 90-jährige „Schüttstein“ versieht seinen Dienst wie am ersten Tag.

Fotos: Reto Gadola

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